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Vorschulkinder on Tour – Waldkrankenhaus Bonn

14. April 2017

Ist ein gebrochener Arm etwa ansteckend?? Danach sah es zumindest bei unseren Vorschulkindern aus – alle hatten zeitgleich einen Arm in Gips! Ursache war jedoch weder ein Massenunfall noch irgendein bisher unentdecktes ‚Armbrech-Virus‘, sondern der Besuch im Bonner Waldkrankenhaus:
Nach langer, aber lustiger Busfahrt wurden wir von Schwester Aileen und Praktikant Oliver herzlich begrüßt und direkt mit Kittel, Mundschutz und Hauben ausgestattet. Schließlich befanden wir uns im Untersuchungsraum, und zahlreiche Kuscheltier-Patienten warteten bereits mit den unterschiedlichsten Blessuren und Krankheiten auf uns. Verbände, Kompressen und Pflaster lagen zum Glück bereits bereit und so versorgten, bandagierten und trösteten wir unsere geduldigen Patienten.
Dr. Teddy hatte es leider besonders schlimm erwischt, sein Bauch war so hart, dass er zum Röntgen musste. Wir durften ihn alle begleiten, erfuhren gleich noch ganz viel über das Röntgen, sodass nach einem kurzen Blick auf das Röntgenbild die Diagnose ganz einstimmig ausfiel: Dr. Teddy hatte seinen Schlüssel verschluckt und musste ganz dringend ins OP.
Wir hingegen wurden von zwei Sanitätern auf rollbaren Tragen zum Rettungswagen gefahren. Die beiden Sanitäter luden uns ins Innere des Rettungswagens ein und erklärten, wofür die einzelnen Geräte im Ernstfall genutzt werden. Besonders spannend war, dass wir mithilfe eines Fingerclips unseren Puls an einem Monitor beobachten konnten.
Zurück im Behandlungszimmer bekamen wir eine echte Gipsschiene von Schwester Aileen um den Arm gemacht. Ohne echten Bruch ein riesiger Spaß und eine tolle Erfahrung.

Die Reaktion der Kinder viel ganz unterschiedlich aus. Waren einige froh, den Gipsverband schnellstmöglich wieder loszuwerden, trugen andere Kinder den Gips noch tagelang voller Stolz – und nutzen ihn für den ein oder anderen etwas verspäteten Aprilscherz!